„Constanze Roseno fand aufgeweckt und unprätentiös am ehesten Zugang zur Woolf- Prosa. Sie spielt das Temperament der spontanen, frechen, emotionalen Jinny voll aus und lässt erkennen, wie sich die Züge einer enttäuschten Jinny hinter einer Maske verstecken.“


„Kultstück von der Liebe und dem Tod – Die Liebesgeschichte von der Alten, die an ihrem 80. Geburtstag sterben will, und Harold, der mit dem Tod spielt und erst zu leben lernt – anspruchsvolle Rollen für Schauspieler/innen. Die beiden glänzen in ihren Parts: Roseno (gleichzeitig Regie) spielt die gealterte Hippie-Lady, die nach ihren eigenen Gesetzen lebt überzeugend … Mit viel Gefühl vermitteln sie den begeisterten Zuschauern den funkelnden Humor wie die Tragik des Stückes.“


„Unheimlich stark seine beiden Akteure … Die Textvorlage Harold Pinters liefert ihnen ein geräumiges Seelengehege, in dem sie sich mit Ausdruck, Charakter und einer ausgewogenen Dosis an Leidenschaft und Ruhe in wilden und zarten Dialogen behaupten können – einzeln und miteinander.“


„Nicht vergessen dürfen wir den zweiten Star des Abends: Obwohl viel zu jung für die Rolle, spielt Constanze Roseno die Mutter sehr präzise zwischen Klosterschülerin und Nervensäge – und darf dafür mit Pierre Brice am Ende sogar ein Chanson singen.“